Hier finden Sie Hinweise auf aktuelle Artikel in den Medien
In der besagten Ausgabe des K-Tipp finden Sie auf Seite 12 den Artikel "Ein Risikofaktor für Krebs" . . Mobilfunk: Zahlreiche Studien belegen die Gefährlichkeit der Strahlen! Können Mobilfunkstrahlen zu gesundheitlichen Störungen und Schäden führen? Was Industrie und Behörden verneinen, steht für einen Experten "zweifelsfrei fest".
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Schon eine UMTS-Strahlung von weit unter 1 Volt/Meter beeintächtige das Wohlbefinden der Menschen, erklären namhafte Wissenschaftler auf der ganzen Welt, unter anderem auch die holländische TNO-Studie.
Der schweizweit gültige Anlagen-Grenzwert beträgt jedoch 4 -6 Volt/Meter!
Die Resultate der TNO-Studie wurden in wissenschaftlichen Kreisen kontrovers diskutiert. In einer Folgestudie überprüfte ein universitäres Studienkonsortium die gesundheitlichen Auswirkungen der UMTS Antennen. Auf Anregung des Bundesamtes für Gesundheit und der, an der ETH ansässigen Forschungsstiftung Mobilkommunikation www.mobile-research.ethz.ch, analysierten die Forscher den Einfluss von UMTS-Strahlung auf Wohlbefinden und kognitive Fähigkeiten beim Menschen. 117 Testpersonen wurden UMTS Strahlen ausgesetzt und zwar mit 0 V/m, 1V/m und 10 V/m. Die Forscher konnten keine signifikanten Auswirkungen auf das Wohlbefinden feststellen, abgesehen von zwei marginalen Effekten.
Der Leiter der Studie, Peter Achermann, weist in seinem Schlussbericht aber klar darauf hin, dass aus der vorliegenden Studie keine Schlüsse auf langfristige Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern gezogen werden können.
Denn: Die Testpersonen wurden jeweils während weniger als einer Stunde den NIS ausgesetzt. Davon kann wirklich nicht abgeleitet werden, dass eine Langzeit-Strahlenbelastung keine negativen Auswirkungen hätten. Trotzdem verbreiteten die meisten Medien eine "Entwarnung". Dazu versandte das FORUM MOBIL an alle Schweizer Gemeinden ein sogenannten "Faktenblatt", um eine Dämpfung des Widerstands vieler Gemeinden zu bewirken. Es suggeriert völlige Unbedenklichkeit in Bezug auf Mobilfunk Antennen! Dabei ist klar, dass erst weitere Untersuchungen Klarheit verschaffen werden.
Wiet aussagekräftigere Erkenntnisse publizierte die renommierte Fachzeitschrift "Occupational and Environmental Medicine 2006" Unter dem Titel "Subjective Symptons, sleeping problems and cognitive performance in subjects living near mobile phone base stations. 336 Haushalte wurden in einem Umkreis von 400m von einer Antenne untersucht. Die Forscher Hutter & al haben signifikante Bezüge zwischen Strahlenbelastung und Wohlbefinden festgestellt, und das bei Strahlenbelastungen von 0.09 V/m und maximal 1.24 V/m!
Vergleiche den offiziellen zulässigen Grenzwert von 4 - 6 V/m!
Übrigens: In Feldis hat eine betroffene Familie die Wohnräume mit Erfolg vor NIS Belastungen geschützt. Gesundheitliche Beschwerden sind weitgehend verschwunden. Info: fri-feldis@bluewin.ch