Die nachfolgend aufgeführten Werte der Antennenanlage sind dem Standort-Datenblatt der Swisscom zu entnehmen. ( Bestandteil der Baueingabe zum Ausbau der Mobilfunk-Sendeleistung, unter anderem auch UMTS )
1999 Sendeleistung TV
Sendeleistung Radio
Sendeleistung Mobilfunk
14'842 Watt
495 Watt
948 Watt
2002 Sendeleistung TV
Sendeleistung Radio
Sendeleistung Mobilfunk
8'810 Watt
497 Watt
9'804 Watt
2005 Sendeleistung TV
Sendeleistung Radio
Sendeleistung Mobilfunk
5'400 Watt
445 Watt
11'114 Watt
Total Sendeleistung
2005
16'959 Watt
Aus dieser Zusammenstellung kann man erkennen, dass die Mobilfunk-Sendeleistung seit 1999 von 948 Watt auf 11'114 Watt zugenommen hat. Dies ist eine Zunahme von über 11 Mal höherer Sendeleistung als 1999 vorhanden!
Aufnahme vom Hausberg von Feldis, dem Mutta. Deutlich zu erkennen in der rechten Bildhälfte die Antenne und der geringe Abstand zum gesamten Dorf!
Weitere Aufnahme vom Mutta, kleinerer Bildausschnitt.
Blick vom Dorfzentrum zur Antennenanlage hinauf.
GSM ist die Abkürzung für Global Systems of Mobile Communication. GSM ist der heutige Mobilfunk-Standard und wird für Sprachübertragungen (Telefonie) sowie Datenübertragungen (SMS) genutzt. Die Datenübertragungsrate ist mit 9,6 kBit/s aber gering, weshalb Nachfolgesysteme wie UMTS entwickelt wurden.
UMTS heisst Universal Mobile Telecommunications System. Es unterscheidet sich vom Vorgängersystem GSM durch eine neue Funkzugriffstechnologie, die die höhere Datenübertragungsrate von bis 2 Mbit/s ermöglicht. Mit UMTS haben die Handykunden auch unterwegs Zugriff aufs Internet, können Videokonferenzen abhalten und datenintensive Multimediadienste nutzen. Ein Nachteil ist, dass die neuen Anlagen ein kleineres Gebiet als die GSM Antennen versorgen, denn die Reichweite der Basisstation nimmt ab, je mehr Leute das Angebot nutzen. Da nicht alle bestehenden GSM Standorte für UMTS genutzt werden können, ist für eine gute Netzabdeckung die Errichtung von mehr UMTS Antennen notwendig.